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Markus Graßmann aus Ehningen bei Sindelfingen hat beim WLSB das Amt des Hauptgeschäftsführers übernommen. Der 55-Jährige tritt die Nachfolge von Heinz Mörbe an, der nach fast 22 Jahren in den Ruhestand geht. „Ich freue mich sehr auf diesen Tag und die neuen und herausfordernden Aufgaben. Mein Ziel ist es, die gesellschaftspolitische Bedeutung des Sports noch stärker in den Fokus zu rücken“, sagte der neue Chef der WLSB-Geschäftsstelle in Stuttgart im Vorfeld.

Markus Graßmann ist Diplom-Betriebswirt und war bislang Gesellschafter und Mitglied der Geschäftsleitung eines erfolgreichen mittelständischen Beratungsunternehmens für öffentliche Verwaltungen und Wirtschaftsunternehmen. Von 1999 bis 2003 war er Senatsbeauftragter für Verwaltungsmodernisierung beim Regierenden Bürgermeister von Berlin und danach bis 2010 Chefberater beim Finanzsenator der Freien und Hansestadt Hamburg. Darüber hinaus bringt Graßmann umfangreiche Erfahrungen im organisierten Sport mit, unter anderem erst als Leiter der Leichtathletik-Abteilung und dann als Finanzvorstand in einem Großverein in Württemberg.

WLSB-Präsident Andreas Felchle sagte anlässlich der symbolischen Übergabe des Staffelstabs: „Das Präsidium und ich freuen uns auf eine hervorragende Zusammenarbeit. Denn mit Markus Graßmann haben wir eine erfahrene Führungskraft, einen politisch versierten Verwaltungsprofi und noch dazu einen kompetenten Vereinsmanager gefunden. Er wird uns helfen, den WLSB auch in Zukunft erfolgreich aufzustellen und für die anstehenden gesellschaftlichen Herausforderungen fit zu machen.“

Als Hauptgeschäftsführer ist Markus Graßmann hauptamtlicher Ansprechpartner für fast 5700 Mitgliedsvereine, 61 Mitgliedsverbände und 24 Sportkreise. Zudem ist er zuständig für die über 180 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der WLSB-Geschäftsstelle in Stuttgart und den beiden WLSB-Landessportschulen in Ostfildern-Ruit und Albstadt. Mit der Hauptgeschäftsführung verbunden sind auch die Geschäftsführungen der WLSB-Service GmbH, der WLSB-Sportstiftung und der Betreibergesellschaft des „SpOrt Stuttgart“.

Im Einsatz gegen Fremdenfeindlichkeit und Diskriminierung darf es kein Nachlassen geben. Denn Umfragen und Erhebungen in Deutschland zeigen, dass Hass, Hetze und Diskriminierung immer stärker um sich greifen. Der Vorstand des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) hat daher die Erklärung „Für Weltoffenheit und gegen Diskriminierung!“ für den gesamten Sport in Württemberg verabschiedet. WLSB-Präsident Andreas Felchle dazu: „Sportler sind Vorbilder – auch im Kampf gegen widerliche Fremdenfeindlichkeit in der Gesellschaft. Zudem stellt sich der Sport in Württemberg mit dieser Erklärung gegen jede Form von Diskriminierung, gegen Rechts- bzw. Linksextremismus, antidemokratische Einstellungen und alle Personen und Gruppierungen, die sich nicht ebenso eindeutig von derartigen Verfehlungen distanzieren.“

Für den WLSB sind Solidarität, Respekt, Fairplay, Teilhabe und Mitbestimmung nicht nur grundlegende Werte des Sports und der Sportvereine in Württemberg, sondern auch das Fundament einer weltoffenen, freiheitlichen und demokratischen Gesellschaft. Diese Position, heißt es in der Erklärung, sei nicht verhandelbar. Deshalb werde der WLSB in seiner gesellschaftlichen und politischen Arbeit entschieden allen auftretenden Diskriminierungen und Benachteiligungen von Menschen entgegentreten, insbesondere wegen Nationalität, ethnischem Hintergrund, Religion, Geschlecht, Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe, sexueller Orientierung oder Behinderung. „Denn für Diskriminierung, politischen Extremismus und antidemokratische Einstellungen ist jetzt und in der Zukunft kein Platz im Sport und in den Sportvereinen – nicht auf dem Spielfeld, nicht auf den Zuschauerrängen, nicht im Ehrenamt und auch nicht bei Veranstaltungen“, macht WLSB-Präsident Felchle deutlich.

Entsprechende Grundsätze sollen beim nächsten Landessportbundtag, voraussichtlich Anfang 2021, in die Präambel der WLSB-Satzung aufgenommen und damit für alle Mitgliedsorganisationen verbindlich gemacht werden.

Zur WLSB-Erklärung im Wortlaut

Positive Nachrichten aus der Zeit vor Corona: Der Württembergische Landessportbund (WLSB) hat zum 1. Januar 2020 genau 2 246 971 Mitglieder in 5682 Sportvereinen gezählt. Dies entspricht einem Anstieg von 167 944 Mitgliedern und damit über acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Dass der Zuwachs derart deutlich ausfällt, ist vor allem auf einen Sondereffekt in der Mitgliedermeldung der Sektionen des Deutschen Alpenvereins (DAV) zurückzuführen. „Es freut uns sehr, dass Ende 2019 alle Kletterer und Bergsportler Teil des Sports in Württemberg geworden sind. Das spiegelt sich nun in diesen WLSB-Mitgliederzahlen wider“, sagt WLSB-Präsident Andreas Felchle.

Doch auch ohne den DAV-Sondereffekt hätte das Plus im WLSB mehr als 8000 Mitglieder betragen und damit für einen erneuten Höchststand nach 2019 gesorgt. „Auch dieses ‚bereinigte‘ Ergebnis spricht für die Stärke unserer Vereine. Doch ich richte den Blick derzeit weniger in die Vergangenheit als vielmehr in die Zukunft. Denn die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Mitgliederzahlen werden wir erst bei der nächsten Meldung Anfang kommenden Jahres sehen“, erklärt Präsident Felchle. Natürlich hoffe er, dass diese so gering wie möglich ausfallen. Doch die Beschränkungen im Sport und die damit verbundenen erheblichen finanziellen Einbußen in den vergangenen Monaten dürften bei den Vereinen deutliche Spuren hinterlassen. Zudem könne niemand den weiteren Verlauf der Pandemie wie auch neuerliche Beschränkungen vorhersagen, erklärt Felchle.

In der Rangliste der Sportfachverbände hat der Schwäbische Turnerbund seine Spitzenposition um 11 201 auf nunmehr 715 291 Mitglieder ausgebaut. Der zweitplatzierte Württembergische Fußballverband (wfv) hat hingegen ein Minus von 1475 Mitgliedern verzeichnet. Vor allem im Nachwuchsbereich sank die Zahl der wfv-Mitglieder um etwa drei Prozent. Nennenswerte Zuwächse verzeichneten der Württembergische Leichtathletikverband (ein Prozent / 96 306 Mitglieder), der Handballverband Württemberg (1,3 Prozent / 88 739 Mitglieder) sowie der Schwimmverband Württemberg (ein Prozent / 46 845 Mitglieder). Der Basketballverband Baden-Württemberg gewinnt bei den württembergischen Mitgliedsvereinen genauso hinzu (zwei Prozent / 18 228 Mitglieder) wie der American Football & Cheerleading Verband Baden-Württemberg (4,4 Prozent / 5878 Mitglieder).

Die Zahl der WLSB-Mitgliedsvereine blieb im Vergleich zu 2019 unverändert. Jedoch wurden im vergangenen Jahr nur noch 32 Sportvereine neu in den WLSB aufgenommen. Zu Beginn der 2010er-Jahre waren es konstant doppelt so viele.

Weitere Informationen zur WLSB-Mitgliederstatistik 2020:

www.wlsb.de/der-wlsb/wlsb-statistik

Ab dem 1. Juli gilt für den Sport in Baden-Württemberg eine neue Corona-Verordnung. Diese sieht eine Vielzahl an Lockerungen vor und führt die derzeit drei Verordnungen für Profi- und Spitzensport, zu Sportwettkämpfen und zu Sportstätten in einer gemeinsamen Verordnung zusammen.

Die neue Verordnung Sport wurde am 25. Juni 2020 verkündet wird ab dem 1. Juli 2020, also zeitgleich mit der neuen Corona-Verordnung, in Kraft treten. Sie ermöglicht unter gewissen Vorgaben wie Hygienevorschriften und Dokumentationspflichten das Training, den Spielbetrieb und Wettkämpfe auch in Kontaktsportarten. Dies gilt sowohl für den Amateur- als auch für den Leistungssport.

Außerdem dürfen Umkleiden und Duschen wieder benutzt werden. Es ist jedoch sicherzustellen, dass ein Mindestabstand von 1,5 Metern zwischen den Nutzerinnen und Nutzern eingehalten werden kann. Der Aufenthalt ist zeitlich auf das unbedingt erforderliche Maß zu beschränken.

Bedenken Sie bei Wiederinbetriebnahme der Duschen unbedingt die Legionellengefahr. Der Landessportbund Hessen hat die wichtigsten Maßnahmen zur Vorbeugung von Legionellen und anderen Keimen zusammengestellt. Diese finden Sie hier.

Die komplette Verordnung finden Sie hier.

Weitere Informationen zu Corona und Sport finden Sie in der WLSB-Infothek.

Die Landesregierung hat am 16. Juni die „Soforthilfe Sport“ über 11,635 Millionen Euro beschlossen. Damit ist nun endlich der Weg frei für die seit langem vom WLSB geforderten unbürokratischen Notfall- und Liquiditätshilfen für den gemeinnützigen Sport im Land und damit auch die rund 5700 WLSB-Mitgliedsvereine und über 50 Sportfachverbände.

Die wichtigsten Punkte für WLSB-Mitgliedsvereine und -verbände im Überblick:

  • Anträge können ab sofort und bis 30. November 2020 gestellt werden.
  • Soforthilfe Sport wird gewährt, um durch die Corona-Pandemie entstandene existenzgefährdende Liquiditätsengpässe zu überbrücken. Ein solcher Engpass wird angenommen, wenn die Einnahmen des Antragsstellers aus Ideellem Bereich, Zweckbetrieb und Vermögensverwaltung voraussichtlich nicht ausreichen, um die laufenden Ausgaben bis Jahresende zu decken.
  • Die Höhe der Soforthilfe für Sportvereine beträgt 15 Euro je Mitglied, maximal jedoch bis zur Höhe des Liquiditätsengpasses, für Sportfachverbände ein Euro je Mitglied.
  • Die WLSB-Geschäftsstelle nimmt Anträge entgegen unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Post: Württembergischer Landessportbund e.V., Fritz-Walter-Weg 19, 70372 Stuttgart.

Das Antragsformular, alle relevanten Informationen und Hinweise sowie eine Liste häufig gestellter Fragen (FAQ) finden Sie hier.

Seit dem 11. Juni sind in Baden-Württemberg im Breiten- und Leistungssport wieder erste Sportwettkämpfe erlaubt. Unter Einhaltung der geltenden Hygienevorschriften dürfen Schwimm-, Hallen-, Thermal- und Spaßbäder sowie öffentliche und private Sportanlagen und Sportstätten für die Durchführung von Wettbewerben und Wettkämpfen betrieben werden.

Kontaktlose Sportarten und ohne Zuschauer

Manche Sportarten sind von der Öffnung nach wie vor ausgenommen, denn die neue Regelung gilt nur für kontaktlose Sportarten, bei denen ein Abstand von eineinhalb Metern eingehalten werden kann – also etwa für Golf, Reiten, Sportschießen oder verschiedene Leichtathletikdisziplinen. Die Wettkämpfe dürfen zudem nur ohne Zuschauer stattfinden. Die Veranstalter müssen ein Hygienekonzept entwickeln und dieses auf Verlangen der Behörden vorlegen. Im Breitensport sind bis zu 99 Sportlerinnen und Sportler bei den Wettkämpfen zugelassen.

Die Corona-Verordnung Sportwettkämpfe finden Sie hier. Weitere hilfreiche Informationen zur Wiederaufnahme des Trainings- und Sportbetriebs finden Sie in der WLSB-Infothek.

An den beiden Landessportschulen in Ruit und Albstadt sowie im Sport- und Bildungszentrum Bartholomä finden ab sofort alle Seminare aus dem WLSB-Bildungsprogramm unter strenger Einhaltung der Hygienevorschriften wieder statt. Weiterbildungen im SpOrt Stuttgart können unter Einhaltung der gültigen Vorschriften ab dem 22. Juni wieder stattfinden. Um Abstandsregeln durchgängig einhalten zu können, werden die Gruppengrößen teilweise reduziert. Bei den Seminaren handelt es sich sowohl um sportpraktische als auch um theoretische Fortbildungen.

Teilnehmer können sich wie gewohnt über die Website https://bildung.wlsb.de für Aus- und Fortbildungen anmelden. Vor dem Seminartermin erhalten sie Informationen zum Ablauf und den coronaspezifischen Auflagen.

Die württembergischen Landessportschulen öffnen schrittweise den Lehrgangsbetrieb für die Fachverbände. Die LS Ruit ist ab dem 5. Juni, die LS Albstadt ab dem 15. Juni 2020 wieder geöffnet. Der Betrieb der Sportschulen richtet sich streng nach den aktuell gültigen Vorgaben der Verordnungen des Landes Baden-Württemberg und kann deshalb zunächst nur eingeschränkt stattfinden. Alle Lehrgangsträger werden gebeten, die Durchführung der kommenden Maßnahmen direkt mit den beiden Sportschulen abzustimmen. Aktuell kann leider nur „auf Sicht“ geplant werden. Dafür bittet das Team der Landessportschulen um Verständnis.

In den letzten Wochen wurde wiederholt die Frage an den WLSB herangetragen, ob während der behördlich angeordneten Hallenschließungen aufgrund der Corona-Pandemie (aber auch darüber hinaus) Vereinsangebote auf der Homepage des Vereins sowie über Youtube und ähnliche Kanäle ohne Zusatzkosten verbreitet werden können, um den Vereinsmitgliedern eine Trainingsmöglichkeit anzubieten. Vom Service-Center der GEMA haben Vereine dazu sehr unterschiedliche Auskünfte erhalten. Auf Anfrage des DOSB hat die GEMA sich nun geäußert.

Mitgliederinformation des DOSB

Die WLSB-Sportstiftung schreibt jedes Jahr gemeinsam mit Kooperationspartnern Förderpreise aus, um besondere Projekte der Sportvereine im Land zu würdigen. Die Gewinner der Ausschreibung 2019 stehen jetzt fest. In drei Kategorien werden jeweils 7000 Euro vergeben, aufgeteilt auf einen Förderpreis über 4000 Euro und je zwei Anerkennungspreise mit 1500 Euro. In einer Kategorie gibt es dieses Jahr einmalig drei Anerkennungspreise mit jeweils 1500 Euro.

Die Gewinner der vier Kategorien finden Sie hier.

Das Meldesystem „Auswirkungen der Corona-Krise auf WLSB-Mitgliedsvereine“ ist geschlossen. Vielen Dank an alle WLSB-Mitgliedsvereine, die zwischen dem 15. April und 25. Mai ihre Corona-Schäden übermittelt haben. Rund 2300 Vereine haben sich in dieser Zeit beteiligt.

Eine erste Zusammenfassung der Ergebnisse finden Sie hier.

Das VereinsServiceBüro des WLSB steht Ihnen ab sofort wieder von Montag bis Donnerstag jeweils von 9.00 Uhr bis 12.30 telefonisch für Ihre Fragen zur Verfügung. Hierbei können nicht nur Fragen zu Corona, sondern auch zu generellen Themen der Vereinsarbeit gestellt werden. Der Telefonservice ist erreichbar unter 0711 / 28077-125.

Weitere Informationen zum VereinsServiceBüro

Ein Lichtblick für den organisierten Sport in Baden-Württemberg: Ab Montag,11. Mai 2020 sind in einem ersten Schritt alle Sportarten, die unter freiem Himmel und unter Einhaltung strenger Infektionsschutzvorgaben ausgeübt werden können, in Baden-Württemberg wieder erlaubt. Das oberste Ziel bleibt, eine neue Infektionswelle zu verhindern. Deshalb können auch im Breiten- und Leistungssport nur schrittweise Lockerungen ermöglicht werden.

Gerade bei Sportarten wie Leichtathletik, Golf, Tennis, Reiten, Segeln, Klettern, Kanusport und Sportschießen auf Außenanlagen können die Regeln des Infektionsschutzes eingehalten werden. Für Fußballmannschaften bedeuten die Lockerungen beispielsweise, dass individuell und in Kleingruppen – jedoch ohne direkten körperlichen Konktakt – trainiert werden darf.

In der WLSB-Infothek finden Sie ab sofort Empfehlungen und Informationen der Ministerien und des DOSB, die den Wiedereinstieg im Breiten- und Leistungssport im öffentlichen Raum und auf öffentlichen und privaten Sportanlagen und Sportstätten im Freien möglich machen. Ergänzend hierzu haben die Sportfachverbände entsprechende Angebote entwickelt, die sich an den allgemeinen Hygiene- und Abstandsregeln orientieren.

Zur WLSB-Infothek

Eine Zwischenauswertung des Schaden-Meldeystems des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) unterstreicht: Die finanziellen Einbußen für den Sport im Land durch die Corona-Beschränkungen sind alarmierend. Seit dessen Start am 15. April haben mehr als 2000 der etwa 5700 gemeinnützigen Mitgliedsvereine aus Württemberg dem Verband ihre Schäden gemeldet – mit einer Gesamtsumme von etwa 26,5 Millionen Euro. „Hochgerechnet auf die über 11 300 Sportvereine in ganz Baden-Württemberg summieren sich die Ausfälle jetzt schon auf über 150 Millionen Euro. Damit sind sowohl unsere ersten Schätzungen von etwa 120 Millionen Euro als auch meine Befürchtungen über das Ausmaß der Schäden noch übertroffen worden“, sagt WLSB-Präsident Andreas Felchle.

Zur Pressemitteilung des WLSB

Der DOSB und die 16 Landessportbünde halten eine Wiederaufnahme des Sporttreibens unter bestimmten Voraussetzungen für möglich. Denn die Zwischenbilanz gibt Anlass zur Hoffnung: Nach vollständiger Einstellung des Sportbetriebs und Schließung aller Sportstätten in SPORTDEUTSCHLAND aufgrund der Corona-Pandemie sehen der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) und die Landessportbünde (LSB) Signale, die eine Wiederaufnahme des Sporttreibens in den einzelnen Bundesländern ermöglichen. Dazu gab es am Samstag bei einer Videokonferenz der 16 Landessportbünde (LSB-Konferenz) gemeinsam mit dem DOSB ein einstimmiges Votum.

„Der eingeschlagene Weg zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist erfolgreich und sollte daher fortgesetzt und mit Umsicht an die sich verändernden Rahmenbedingungen angepasst werden. Der Schutz der Gesundheit der Bevölkerung muss unverändert Priorität haben.“ So Jörg Ammon, der Stellvertretende Sprecher der LSB und Präsident das Bayerischen Landes-Sportverbandes (BLSV). „Zur Gesundheitsvorsorge dient insbesondere das Sporttreiben. Dies haben wir in der Konferenz erörtert und waren uns alle zusammen mit dem DOSB einig, dass unter bestimmten Vorkehrungen der Startschuss zur Rückkehr in den Vereinssport gegeben werden kann.“

Der Württembergische Landessportbund (WLSB) unterstützt die Forderung nach einer schrittweisen und verantwortungsvollen Wiederaufnahme des vereinsbasierten Sporttreibens.

Zur Pressemitteilung des DOSB

Quelle: DOSB

Die Sportbünde in Baden-Württemberg haben sich hinsichtlich der Kooperationsprogramme abgestimmt, um in der aktuellen Situation Handlungssicherheit und Erleichterungen zu schaffen:

Antragstellung Kooperation Schule-Verein für das Schuljahr 2020/2021

  • Die Antragsfrist wird verlängert, eine Antragsstellung ist bis zum 15. Mai 2020 möglich.

  • Die Antragstellung kann in diesem Jahr neben dem bewährten Verfahren auch ohne Stempel und Unterschrift der Schule ausschließlich online erfolgen. Selbstverständlich muss eine Abstimmung mit den jeweiligen Schulen im Vorfeld der Beantragung erfolgen.

  • Informationen über bewilligte Kooperationen gehen den Vereinen und wegen des vereinfachten Verfahrens zusätzlich auch den Schulen vor den Sommerferien zu.

Abrechnung laufendes Schuljahr 2019/2020

  • Die Frist zur Abrechnung der bewilligten Kooperationsmaßnahmen wurde verlängert, die Abrechnung kann im Zeitraum vom 01. Juni bis 30. September gestellt werden. Der Kurzbericht muss dem Sportbund online und in Papierform (Unterschriften/Stempel) zugehen.

Wichtig: Die Mittel des Solidarpaktes stehen dem Sport unverändert zur Verfügung! Aufgrund der Corona-Pandemie werden vor der Schulschließung (17. März 2020) begonnene Kooperationsmaßnahmen in diesem Jahr wie bewilligt bezuschusst, unabhängig von der tatsächlich erbrachten Stundenzahl. Dies gilt auch für die Kooperationen Kindergarten-Verein.

Weitere Informationen zu den Fördermitteln des WLSB finden Sie hier.

Sportplätze bleiben leer, Turnhallen sind verwaist. Seit Mitte März ist aufgrund der Corona-Beschränkungen auch der Betrieb in den knapp 5700 Mitgliedsvereinen des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) eingestellt. Dies hat für viele Sportvereine in Württemberg teils erhebliche finanzielle Folgen. „In manch einem Verein sind die Einnahmen aus einem Turnier-Wochenende der größte und wichtigste Posten im Haushalt. Fehlt dieses Geld kann das erhebliche Auswirkungen haben, etwa auf die Jugendarbeit“, sagt WLSB-Präsident Andreas Felchle. Neben der Einstellung des Spielbetriebs, dem Ausfall von Veranstaltungen und Turnieren dürfte auch die Aussetzung von Sportkursen oder Reha-Angeboten deutliche Spuren hinterlassen.

Um den Umfang der finanziellen Schäden zu erfassen, hat der WLSB für seine Mitgliedsvereine ein Meldesystem eingerichtet. Unter www.wlsb.de/corona-schaden können dort bis zum 3. Mai Informationen an den Dachverband übermittelt werden. „Wir wollen mit der Abfrage in Erfahrung bringen, wie stark die Sportvereine durch die Corona-Krise betroffen sind. So schaffen wir auch eine Grundlage für Gespräche mit der Landespolitik darüber, wie dem ehrenamtlich organisierten Sport geholfen werden kann“, sagt WLSB-Präsident Felchle. Die Abfrage solle nach dem Ende der Beschränkungen oder zum Jahresende nochmals durchgeführt werden, um einen Gesamtüberblick über die Folgen der Corona-Krise zu bekommen, ergänzt Felchle.

Zum WLSB-Meldesystem: www.wlsb.de/corona-schaden

Die Corona-Krise beeinträchtigt auch die Arbeit des WLSB. Dabei hat unverändert oberste Priorität, die Ausbreitung des Corona-Virus weiterhin einzudämmen. Um zur Bewältigung dieser gesamtgesellschaftlichen Aufgabe beizutragen und möglichst viele Menschen in unserem Wirkungskreis vor einer Ansteckung zu schützen, haben wir die Fortführung folgender Maßnahmen beschlossen:

Erreichbarkeit der WLSB-Geschäftsstelle

Die WLSB-Geschäftsstelle ist weiterhin bis 31. Mai (Update vom 13.05.2020) für die Allgemeinheit geschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen ihren Aufgaben überwiegend im Home-Office nach. Die Geschäftsbereiche sind aber auch weiterhin zu den bisher geltenden Zeiten, Montag bis Freitag von 9 Uhr bis 12.30 Uhr und Montag bis Donnerstag von 13.30 bis 16.30 Uhr, zu erreichen – am besten per E-Mail! Aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen im Arbeitsablauf sehen Sie uns aber bitte kurzzeitige Verzögerungen nach.

WLSB-Veranstaltungen und WLSB-Aus- und Fortbildungen abgesagt

Alle WLSB-Veranstaltungen bis zum 31. Mai 2020 (Update vom 13.05.2020) (ausgenommen rein online-basierte Maßnahmen) sind abgesagt. Dies betrifft auch die Aus- und Fortbildungen des WLSB in den verschiedenen Bereichen – wie zum Beispiel Vereinsmanagement oder Sportpraxis. Damit tragen wir weiterhin zur Vermeidung größerer Menschenansammlungen bei, bei denen ein erhöhtes Ansteckungsrisiko besteht.

Landessportschulen bleiben bis auf Weiteres geschlossen

Die beiden WLSB-Landessportschulen in Albstadt und Ostfildern-Ruit bleiben bis auf Weiteres geschlossen. Damit können auch alle dort von den Sportfachverbänden vorgesehenen Aus- und Fortbildungen oder Kadermaßnahmen und Lehrgänge nicht durchgeführt werden.

Der WLSB wird die weitere Entwicklung der Kontaktbeschränkungen genau verfolgen und sich zu gegebener Zeit mit den zuständigen Behörden über die Möglichkeiten der Wiederaufnahme eines teilweisen oder vollständigen Betriebs der Sportschulen austauschen. Sobald sich hier Entwicklungen abzeichnen, werden wir so schnell wie möglich informieren.

WLSB informiert rechtzeitig über Änderungen

Vorsorglich möchten wir darauf hinweisen, dass es kurzfristig zu Änderungen kommen kann. Denn auch wir können die künftige Entwicklung und die daraus hervorgehenden Empfehlungen oder Vorgaben der Gesundheitsbehörden nicht abschätzen.

Die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen, hat auch für den Sport oberste Priorität. WLSB-Präsident Andreas Felchle und WLSB-Vizepräsident Sportkreise/Vereine, Manfred Pawlita, empfehlen den Sportvereinen deshalb dringend, den Trainingsbetrieb bis zum Ende der Osterferien auszusetzen. „Der Schutz der Gesundheit hat oberste Priorität. Deshalb sollten alle Sportvereine einheitlich vorgehen und unabhängig von den Empfehlungen der örtlichen Behörden auch ihren Trainingsbetrieb bis zum 19. April absagen“, sagt WLSB-Präsident Felchle.

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Das Coronavirus beschäftigt mittlerweile viele Teile der Gesellschaft und macht auch vor dem Sport in Deutschland nicht Halt. Den WLSB erreichen zunehmend Anfragen in Bezug auf den Umgang mit dieser Situation. WLSB-Veranstaltungen und -Seminare finden bis auf Weiteres wie geplant statt.
 
Ein Überblick zu Ansprechpartnern und empfohlenen Maßnahmen finden Sie hier.
Unsere Gesellschaft wird immer bunter und vielfältiger, jede*r Dritte in Baden-Württemberg hat eine Migrationsbiographie. Dies stellt ein enormes Entwicklungspotential für den organisierten Sport dar. Neben neuen Ideen und Impulsen für ein vielfältiges Vereinsleben, können neue Mitglieder und Ehrenamtliche gewonnen werden. Dabei gelingt Integration im Sport nicht per se, vielmehr sind zielgruppenspezifische Maßnahmen und Angebote notwendig.
 
Der WLSB veranstaltet daher am 9. Mai 2020 im SpOrt Stuttgart den landesweiten Fachtag Integration, moderiert von SWR-Migrationsexperte Utku Pazarkaya. Eingeladen sind alle interessierten Personen aus Sportvereinen, -verbänden und -kreisen, aus Kommunen und weiteren Organisationen. Mit einem Impulsvortrag und einer Podiumsdiskussion sowie mit zwei Workshoprunden möchten wir Sie für das Themenfeld Integration im und durch Sport sensibilisieren, Anstöße geben, die eigenen Denk- und Verhaltensweisen zu reflektieren sowie Impulse für ein bunteres und vielfältigeres Vereinsleben setzen. In der Mittagspause haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, die vielfältigen Marktplatz- und Mitmachangebote zu erkunden. Programme wie „Willkommen im Sport“ und „Integration durch Sport“, aber auch Sportfachverbände und Vereine stellen sich vor.
 
Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.
 
Welche Fristen sind in einem Verein relevant? Was ist der Unterschied zwischen Ereignis- und Ablauffristen? Im WLSB-Erklärvideo erhalten Sie wichtige Informationen rund um die „Fristen im Verein“.
 
 
Weitere interessante und hilfreiche Erklärvideos finden Sie hier.
Bereits zum dritten Mal findet am 27. März im SpOrt Stuttgart die „LANGE NACHT des Vereinsmanagements“ statt. Vertreter aus Vereinen, Sportkreisen und Verbänden sind eingeladen, sich einen Abend lang über den Themenbereich „Sportvereine im digitalen Zeitalter“ zu informieren. Es erwarten Sie erfahrene Referenten aus Praxis und Wissenschaft, die das neueste Wissen mit den Teilnehmern teilen. Außerdem bieten sich viele Möglichkeiten zum Austausch untereinander in einer angenehmen Atmosphäre.
 
Die Teilnahmegebühr beträgt 40 Euro (inkl. Verpflegung und zwei Getränken).
 
Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung unter https://veranstaltungen.wlsb.de/lange-nacht.
Bundeswehr
Vereine und Verbände erhalten derzeit E-Mails, in denen entweder auf verschärfte Meldepflichten zur Eintragung in das Transparenzregister ab Januar 2020 unter Androhung von hohen Bußgeldern hingewiesen und/oder ein jährlicher Mitgliedsbeitrag inklusive Eintragungsgebühren in Höhe von 49,00 Euro eingefordert wird.
 
In beiden Fällen wird Vereinen und Verbänden dringend empfohlen, nicht auf die E-Mails zu reagieren.
 
Die Meldung des Bundesfinanzministeriums finden Sie unter folgendem Link.
 
Informationen zum Transparenzregister, die für Vereine und Verbände wichtig sind
  • Ausschließlich der Bundesanzeiger Verlag GmbH ist für die Führung des Transparenzregisters zuständig.
  • Für die Führung des Transparenzregisters erhebt der Bundesanzeiger Verlag ab 2020 eine Gebühr von jährlich 4,80 €.
  • Gemeinnützige Vereine und Verbände können sich nach § 24 Absatz 1 des in der ab 01.01.2020 geltenden Fassung des Geldwäschegesetzes von der Gebühr befreien lassen. Gemäß § 4 der aktuellen Transparenzregistergebührenordnung vom 08.01.2020 soll hierzu eine E-Mail an den Bundesanzeiger Verlag unter Beifügung verschiedener Nachweise (Vertretungsberechtigung, Freistellungsbescheid) ausreichend sein, um die Gebührenbefreiung zu beantragen und zu erreichen. Bei rechtzeitiger Antragsstellung gilt die Gebührenbefreiung dann nicht nur für das Jahr der Antragstellung, sondern für die gesamte Dauer des Freistellungsbescheides.
Das Waldhaus in der Landessportschule Ruit ist wieder nutzbar. Nach 15 Monaten Umbauzeit, in denen das aus den 1930er-Jahren stammende Gebäude komplett ausgebeint wurde, wurde es Mitte Januar wieder eröffnet. „Das ist eine alte Liegenschaft, die in völlig neuem Gewand daherkommt“, sagte WLSB-Präsident Andreas Felchle bei einer kleinen Eröffnungsfeier. Und das Waldhaus macht seinem Namen alle Ehre. Die Besucher sehen beim Betreten des Hauses nicht nur eine riesige Fototapete mit einem Waldmotiv, die 48 Zimmer mit insgesamt 93 Betten wurden auch mit viel Holz ausgestaltet.
 
Markus Graßmann aus Ehningen bei Sindelfingen wird neuer Hauptgeschäftsführer des Württembergischen Landessportbundes (WLSB). Der 54-jährige Manager, ehrenamtliche Finanzvorstand des VfL Sindelfingen und langjährige Chef der Leichtathletik-Abteilung des VfL wird am 1. August 2020 die Nachfolge von Heinz Mörbe antreten. Dieser wird nach fast 22 Jahren im kommenden Sommer in den Ruhestand gehen. Graßmanns Ziel: „Die gesellschaftspolitische Bedeutung des Sports soll noch stärker in den Fokus rücken.“
 
Der Normenkontrollrat Baden-Württemberg hat eine Studie zur „Entbürokratisierung bei Vereinen und Ehrenamt“ erstellt. Hierfür wurden auch Vertreter aus Sportvereinen befragt. Die Ergebnisse sind ab sofort online abrufbar. Im Zuge der Studie empfiehlt der Normenkontrollrat unter anderem die Ernennung eines Ehrenamtsbeauftragten innerhalb der Regierung, eine deutliche Erhöhung der Übungsleiterpauschale und der Ehrenamtspauschale sowie die Gewährung eines Sondernutzungsrechts von Behindertenparkplätzen für Vereine, die regelmäßig Menschen mit Gehbehinderung transportieren.
 
Die fachgerechte und ökonomische Pflege von Sportrasen erfordert mehr als einen grünen Daumen. Umfassendes Fachwissen ist notwendig, damit der Sportrasen langfristig den Anforderungen von Nutzern und Umweltschutz genügt. Zudem gilt es, Regelwerke aus dem Landschafts- und Sportplatzbau, Nachhaltigkeitsaspekte beim Ressourceneinsatz und das Kleinklima von Sportanlagen zu berücksichtigen sowie aus einer Vielzahl an Rasen- und Bodenpflegemaßnahmen die richtigen Strategien auszuwählen und in die Arbeitsroutine einzuflechten.
 
Das neueste Wissen dazu vermittelt der WLSB gemeinsam mit dem Verband Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau Baden-Württtemberg e.V. rechtzeitig vor dem Frühjahr beim Stuttgarter Rasentag am 13. Februar 2020 im SpOrt Stuttgart, der erneut im Zeichen der Nachhaltigkeit steht. Fachleute aus Sport-, Grünflächen- und Tiefbauämtern, Berufspraktiker, Landschaftsarchitekten sowie interessierte Vereinsvertreter sind eingeladen, sich in Fachvorträgen und auf der begleitenden Messe rund um die Sportrasenpflege und -wartung zu informieren.
 
Mit der WLSB-Bestandserhebung werden einmal jährlich die Mitglieder aller WLSB-Vereine statistisch erfasst. Sie basiert auf zwei Abfragen. Mit der A-Meldung geben die Vereine ihre aktiven und passiven Mitglieder getrennt nach einzelnen Jahrgängen und Geschlecht an. Dabei wird jedes Mitglied nur einmal gezählt. In der B-Meldung werden die aktiven und passiven Vereinsmitglieder einzelnen Fachverbänden zugeordnet. Dabei kann ein Mitglied auch mehrfach gezählt werden, wenn es beispielsweise Mitglied in mehreren Abteilungen des Vereins ist. Vom 1. Dezember 2019 bis 31. Januar 2020 sind die Mitgliederdaten zu melden.
 
Starten Sie durch im neuen Jahr – mit den Aus- und Fortbildungen des WLSB. Ab sofort sind alle Seminare und Lizenzausbildungen im neuen Portal abrufbar und die Online-Anmeldung ist freigeschaltet. Von der Übungsleiterausbildung über Grundlagen der Vereinsbesteuerung bis hin zum Sport in der Ganztagsschule und zur Jugendarbeit gibt es wieder vielfältige Angebote der Aus- und Weiterbildung für alle Engagierten in den Sportvereinen, Verbänden und Sportkreisen.
 
 
Das Masernschutzgesetz tritt zum 1. März 2020 in Kraft. Die Deutsche Sportjugend teilt das Ziel des Gesetzes, die sog. Durchimpfungsrate zu steigern. Gemeinsam mit vielen Jugendverbänden und Wohlfahrtsverbände hatte die dsj aber frühzeitig im Gesetzesverfahren gegenüber Parlamentariern und Bundesgesundheitsministerium dringende Bedenken insofern formuliert, als dass Sportvereine und Einrichtungen der Kinder- und Jugendarbeit durch den damit einhergehenden bürokratischen Mehraufwand überfordert werden.
 
Ehrenamtlich getragene Vereine sollten nicht mit ungeklärten Fragen möglicher Meldeauflagen zum Impfstatus von Kinder und Jugendlichen in den Vereinsgruppe oder verpflichtender Kommunikation mit Gesundheitsbehörden belastet werden. Die nun beschlossene Version des Gesetzestextes sieht vor, dass Sportvereine nicht als sog. Gemeinschaftseinrichtungen, die Impfschutz überprüfen müssen, gelten und somit nicht in den Regelungsbereich des Gesetzes fallen. Außerdem sind Ferienlager (§ 33 Nummer 5), die auch als Gemeinschaftseinrichtungen genannt sind, von der Nachweispflicht von Impfschutz oder Immunität gegen Masern ausgenommen. Somit sind auch Ferienlager bzw. Trainingslager von Sportvereine nicht betroffen.
 
Der Bundesrat hat Ende September 2019 zahlreichen Anpassungen nationaler Vorschriften an die seit Mai 2018 geltende EU-Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) zugestimmt, die der Bundestag Ende Juni 2019 verabschiedet hatte.
 
Unter anderem wurde auch der Schwellenwert zur Benennung eines Datenschutzbeauftragten verdoppelt. Die Pflicht, einen Datenschutzbeauftragten zu benennen, greift künftig erst dann, soweit in der Regel mindestens 20 Personen ständig mit der automatisierten Verarbeitung personenbezogener Daten beschäftigen sind – bisher waren es zehn.
 
Auch wenn kein Datenschutzbeauftragter bestellt werden muss, müssen die datenschutzrechtlichen Vorgaben von Seiten der Verantwortlichen im Verein beachtet und eingehalten werden.
 
Die Anpassungen aus dem „Zweiten Datenschutz-Anpassungs- und Umsetzungsgesetz EU“ treten nach Veröffentlichung im Bundesgesetzblatt in Kraft.
 
Es ist wieder soweit. Der Wettbewerb VORBILDER des Jahres geht in eine neue Runde. Bereits zum 15. Mal werden Ehrenamtliche gesucht – ob jung, ob alt – die sich im Sportverein in herausragender Form für den Nachwuchs einsetzen. Unterstützt wird der diesjährige Wettbewerb von der AOK Baden-Württemberg und dem Sportartikelhersteller Stanno. Die Sparkassen-Finanzgruppe Baden-Württemberg unterstützt die Kampagne VORBILD SEIN! und den Wettbewerb der WSJ bereits seit der ersten Ausgabe und feiert somit ebenfalls Jubiläum.
 
Jedes vorgeschlagene VORBILD ist ein Gewinner
Sie kennen so ein VORBILD in Ihrem Sportverein? Dann werden Sie Pate und nominieren Sie diese Person! Als Pate müssen Sie lediglich das Online-Bewerbungsformular für Ihr VORBILD ausfüllen. Unter allen Nominierten wählt eine Experten-Jury zehn Personen aus, die den Titel „VORBILD 2019“ tragen dürfen und bei einer feierlichen Preisverleihung in den Räumlichkeiten der LBS Südwest in Stuttgart die Trophäe VICTOR sowie Preise im Wert von je 1.000 Euro erhalten. Unabhängig vom Abschneiden beim Wettbewerb erhalten Sie als Pate und jedes nominierte VORBILD eine Einladung zum großen VORBILD DANKE!-Ehrenamtsbelohnungs-Event. Der Bewerbungszeitraum läuft vom 1. Oktober bis 31. Dezember 2019!
 
 
Der Bund hat in Zusammenhang mit dem Geldwäschegesetz das Transparenzregister im Jahr 2017 aufgebaut. Der Bundesanzeiger Verlag ist mit dessen Führung beauftragt und zum Gebühreneinzug berechtigt. Zurzeit versendet der Bundesanzeiger Verlag rückwirkend für die letzten drei Jahre Gebührenforderungen an Vereine.
 
Diese Gebührenforderung des Bundesanzeiger Verlags ist rechtmäßig.
 
Obwohl alle anzugebenden Daten bereits im Vereinsregister einzusehen sind, sind Vereine für die Führung dieser Daten im Transparenzregister dazu verpflichtet – rückwirkend für die letzten drei Jahre sowie zukünftig – die Jahresgebühr von 2,50 Euro an den Bundesanzeiger Verlag zu entrichten.

Eine eigene Meldung der Daten von Vereinsseite aus an das Transparenzregister bzw. den Bundesanzeiger Verlag ist nicht erforderlich.
 
Weitere Informationen hierzu finden Sie auf der Website des Transparenzregisters.
 
Action-Fan oder Balance-Typ – Welcher Sport für wen? Darum dreht sich das 43. Sportmedizinische Seminar, das am 9. November im SpOrt Stuttgart in Kooperation mit der Sportärzteschaft Württemberg und der AOK Baden-Württemberg stattfindet.
 
Der Sport bietet viele unterschiedliche Motivationsanreize. Ebenso haben Menschen eine Vielzahl individueller Motive und Ziele, die sie beim Sporttreiben verfolgen. Je nach „Sporttyp“ sind also ganz unterschiedliche Aktivitäten passend, um mit Freude sportlich aktiv zu werden und zu bleiben. Während die einen den Sport nutzen, um neue Kontakte zu knüpfen, wollen andere primär etwas für ihre Figur tun oder sich vom Alltagsstress erholen. Aber auch der sportliche Erfolg an sich kann entscheidend dafür sein, ob man am Ball bleibt – denn was man gut kann, macht meistens auch Spaß!
 
Doch welcher Sport passt zu wem? Und welche Rolle spielen neben persönlichen Sportmotiven eigentlich unsere Gene bei der Trainingssteuerung? Beim 43. Sportmedizinischen Seminar soll diesen Fragen auf den Grund gegangen werden. Es wird ein Blick darauf geworfen, wie Vereine bei der Gestaltung ihrer Sportangebote noch individueller auf potentielle und bestehende Vereinsmitglieder eingehen können.

Weitere Informationen und die Anmeldung finden Sie unter http://veranstaltungen.wlsb.de/spomed.
 
Nicht nur kleine Kügelchen aus Plastik beschäftigen zurzeit viele Vereine im Land. Als Vereinsmanager, Geschäftsstellenleiter, Vorstand oder auch als Kommunalvertreter ist man für eine ganze Reihe von Belangen im Verein oder Verband verantwortlich. Das große gemeinsame Ziel: Gute Bedingungen schaffen, um attraktives Sporttreiben für die Mitglieder zu ermöglichen. Dabei hat jeder Verein seine Besonderheiten und speziellen Voraussetzungen. Es gibt aber auch einige Themen und gesellschaftliche Entwicklungen, die viele Vereine und Kommunen gleichermaßen betreffen.
 
Der Servicetag SPORT, der am Donnerstag, 21. November im SpOrt Stuttgart stattfindet, bietet die ideale Gelegenheit, abseits vom Alltragstrubel einen ganzheitlichen Blick auf neue Entwicklungen des Vereinsmanagements und der Vereinsentwicklung zu werfen, Erfahrungen mit Gleichgesinnten auszutauschen und Zukunftspläne zu schmieden. Vertreter aus Vereinen, Verbänden, Sportkreisen und Kommunen sind eingeladen, sich in Fachvorträgen auf den neuesten Stand zu bringen und auf der begleitenden Messe mit Wirtschaftspartnern des WLSB sowie mit Vereins- und Verbandskollegen ins Gespräch zu kommen.
 
Die Teilnahme am Servicetag SPORT ist kostenlos. Anmeldeschluss ist der 14. November 2019.
 
Alle Informationen und die Anmeldung finden Sie hier.
 
Die vierte Auflage des WLSB-Regionalforum „Frauen im Sport“, die sich sowohl an Frauen als auch an Männer richtet, beschäftigt sich mit dem Thema „Weiblich. Integriert! Engagiert? Frauen mit Migrationshintergrund im Ehrenamt“. Wie können geflüchtete Mädchen und Frauen für ein ehrenamtliches Engagement gewonnen werden? Was können Vereine tun, um sich interkulturell noch weiter zu öffnen? Was motiviert Frauen mit Zuwanderungsgeschichte, sich in einem Verein freiwillig zu engagieren? Was sind Barrieren und Hindernisse? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten Sie beim Regionalforum am 19. Oktober 2019 in Bettringen, gefördert durch das Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat im Rahmen des Bundesprogramms „Zusammenhalt durch Teilhabe“.
 
Gummigranulat in Kunstrasenplätzen steht derzeit am Pranger. Der WLSB hat nun einen Maßnahmenplan erarbeitet, der den Granulat-Austrag reduziert. „Vor allem die regelmäßige und fachkundige Platzpflege ist ein wichtiger Baustein, damit das Granulat auf dem Platz bleibt und nicht in die Umgebung gelangt“, sagt Robert Hoffner, Leiter des WLSB-Geschäftsbereichs Sportstätten, Sport- und Bewegungsräume und Kommunalberatung. So kann jeder Verein auch mit wenigen, kleineren Maßnahmen umgehend etwas gegen den (problematischen) Austrag von Gummigranulat in die Umwelt unternehmen. Zugleich soll der Maßnahmenplan zu einer Versachlichung der gegenwärtigen Diskussion um die Umweltverträglichkeit von Kunstrasenplätzen mit Gummigranulat beitragen.
 
Sportvereine aus Baden-Württemberg können sich ab sofort wieder für die Förderpreise der WLSB-Sportstiftung bewerben. In den vier Kategorien „Ehrenamtliches Engagement“, „Soziale Kompetenz“, „Präventionskonzepte“ und „Kooperationsmodelle“ werden kreative und außergewöhnliche Projekte gesucht.
 
Je Kategorie werden Preise in Höhe von insgesamt 7.000 Euro vergeben, je ein Förderpreis mit 4.000 Euro und je zwei Anerkennungspreise mit jeweils 1.500 Euro.
Bewerbungsschluss ist der 15. Januar 2020.
 

Die Leidenschaft für Sport, Teamgeist und ein starkes Gemeinschaftsgefühl zeichnen die über 11 300 Sportvereine in Baden-Württemberg aus. Mit der Kampagne "Mehr als Sport – Sportvereine in Baden-Württemberg" wollen der Landessportverband Baden-Württemberg (LSV), die drei Sportbünde – Badischer Sportbund Freiburg, Badischer Sportbund Nord, Württembergischer Landessportbund (WLSB) – und die WLSB-Sportstiftung in den kommenden zwei Jahren diesen Kern des Sportvereinswesens wieder in den Vordergrund stellen. Der Startschuss dazu erfolgte am 13. Juli bei der LSV-Mitgliederversammlung in Mannheim.

LSV-Präsidentin Elvira Menzer-Haasis sieht in der gemeinsamen Kampagne ein starkes Zeichen für den Zusammenhalt im baden-württembergischen Sport: "Der Landessportverband Baden-Württemberg unterstützt die Kampagne mit vollem Nachdruck, weil wir eine Möglichkeit sehen, das ehrenamtliche und gesellschaftliche Engagement in Baden-Württemberg herauszustellen. Ganz im Sinne des Kampagnenmottos 'Mehr als Sport' sind Sportvereine in den circa 1100 Kommunen die zentralen Orte für gesellschaftliche Teilhaben – eben mehr als Sport."

WLSB-Präsident Andreas Felchle erklärt die Beweggründe für "Mehr als Sport": "Wenn etwas lange reibungslos läuft, verliert es oft den Wert des Besonderen. Zudem läuft es Gefahr, als selbstverständlich betrachtet zu werden. Aus unserer Sicht haben die Würdigung und das Verständnis für Sportvereine und ihre Leistungen in der Gesellschaft stark nachgelassen."

Beteiligung des gesamten Sports im ganzen Land

Die Kampagne stellt daher in den Mittelpunkt, was Sport im Verein auch heute ausmacht: Leidenschaft, Zusammenhalt und Gemeinschaft gepaart mit einem Sinn für Respekt, Fairness und Solidarität und jede Menge Spaß. Die Motive von "Mehr als Sport" sollen diese Botschaft ansprechend, vor allem aber authentisch vermitteln. Deshalb sind "echte" Vereinssportler und Ehrenamtliche aus verschiedenen Sportvereinen in Baden-Württemberg auf den Fotos und Videos zu sehen. In den sozialen Medien Facebook und Instagram können sich vom Helfer bis zum Vorsitzenden, vom Jugendtrainer bis zum Breitensportler alle beteiligen, denen der Sport im Verein und die Sportvereine in Baden-Württemberg am Herzen liegen.

Unterstützung aus Politik und Gesellschaft

Unterstützung erhält "Mehr als Sport" von der baden-württembergischen Ministerin für Kultus, Jugend und Sport, Dr. Susanne Eisenmann. Sie hat die Schirmherrschaft für die Kampagne übernommen. "Mit der Kampagne 'Mehr als Sport‘ werden zentrale Elemente unserer Sportvereine gewürdigt, etwa Ehrenamt, Miteinander, Toleranz und Respekt. Diese Dinge sind für den gesellschaftlichen Zusammenhalt unverzichtbar und heute wichtiger denn je. Deshalb unterstütze ich diese Kampagne als Schirmherrin sehr, sehr gerne", sagt Eisenmann.

Mit im Boot ist auch die Staatliche Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg als Förderer der Kampagne. Geschäftsführer Georg Wacker: "Toto-Lotto Baden-Württemberg ist seit vielen Jahren ein verlässlicher Partner des Sports. Über 60 Millionen Euro fließen jedes Jahr an Toto-Lotto-Mitteln in unterschiedliche Bereiche des Sports. Besonders das Ehrenamt profitiert davon. Deswegen fördern wir sehr gerne die Kampagne ‚Mehr als Sport‘."

Für die Aufnahmen sowie die gesamte kreative Ausrichtung der Kampagne zeichnet die Stuttgarter Werbeagentur "Wire Süden" verantwortlich.

 

Weitere Informationen
www.mehr-als-sport.info
www.facebook.com/mehr.als.sport.bw
www.instagram.com/mehr.als.sport.bw

Bei Spielern sind Kunstrasenplätze äußerst beliebt. Doch in Sachen Umweltschutz stehen sie am Pranger – vor allem die verschiedenen Typen von Gummigranulaten. Die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) arbeitet derzeit an einem Vorschlag, wie mit diesem Mikroplastik im Kunstrasen umgegangen werden soll. Unabhängig davon hat der Umweltausschuss des Landtags Anfang Juni beschlossen, die Förderung von mit Gummigranulat verfüllten Plätzen umgehend einzustellen. Zum aktuellen Stand hat der WLSB wichtige Fragen und Antworten zusammengestellt.

Zum Beitrag

Die Steigerung der Mitgliederzahlen aus den beiden letzten Jahren konnte auch im Jahr 2019 fortgeführt werden. Insgesamt gehören dem WLSB jetzt 5.682 Vereine mit 2.079.027 Einzelmitgliedern an.

Dies entspricht einem Zuwachs gegenüber dem Vorjahr um 15.203 Mitglieder, prozentual ein Zuwachs von 0,74%. Dies ist vor allem auf die positive Entwicklung in den Altersgruppen der bis 10-Jährigen (+6.456 Mitglieder), der 27 bis 35-Jährigen (+5.019 Mitglieder) und der über 80-Jährigen (+7.517 Mitglieder) zurückzuführen. Leider muss in der Altersgruppe der 11 bis 18-Jährigen (-5.464 Mitglieder) nach wie vor ein deutlicher Rückgang an Mitgliedschaften verzeichnet werden.

Eine Zusammenstellung verschiedener Auswertungen und Statistiken zur Bestandserhebung 2019 finden Sie hier.

Sexuelle Gewalt geschieht in allen Lebensbereichen von Kindern und Jugendlichen: in der Familie, in Institutionen, in der Freizeit und auch beim Sport. Sexueller Kindesmissbrauch im Sport ist bisher noch besonders stark tabuisiert. Dadurch fehlt es an Wissen, welche Bedingungen und Strukturen in diesem Bereich Missbrauch in der Vergangenheit ermöglicht oder begünstigt haben, warum sich Kinder nicht anvertraut haben oder wenn doch, warum ihnen nicht geholfen wurde und was Aufarbeitung bisher verhindert hat.

Die unabhängige Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchsmöchte weitere wichtige Erkenntnisse gewinnen, damit Kinder und Jugendliche in Zukunft besser geschützt werden können. Darum ruft sie heute erwachsene Betroffene auf, die in Kindheit und Jugend sexueller Gewalt beim Freizeit-, Breiten- und Leistungssport sowie beim Schulsport ausgesetzt waren, von ihren Erfahrungen zu berichten. Die Kommission bietet dafür einen geschützten Rahmen in Form von vertraulichen Anhörungen oder von schriftlichen Berichten.

Alle Informationen zum Aufruf erhalten Interessierte unter www.aufarbeitungskommission.de/sport oder telefonisch unter 0800 40 300 40 (kostenfrei und anonym).

Darüber hinaus sind Betroffene, Zeitzeugen und Angehörige, die von sexuellem Kindesmissbrauch in anderen Bereichen berichten möchten, weiterhin eingeladen, sich bei der Kommission für eine vertrauliche Anhörung anzumelden oder einen schriftlichen Bericht einzureichen.

Weitere Informationen unter www.aufarbeitungskommission.de

Kinder in der Ganztagsschule brauchen ein abwechslungsreiches Tagesprogramm. Vor allem Bewegung ist im Schulalter sehr wichtig. Deshalb kooperieren immer mehr Sportvereine mit Ganztagsschulen und tragen so zu einem sportlicheren Alltag der Kinder und Jugendlichen bei.

Oftmals sind Trainer und Übungsleiter Spezialisten in einer oder mehreren Sportarten. Damit das Sport- und Bewegungsangebot für die Schülerinnen und Schüler vielfältig und attraktiv wird, bietet der WLSB beim Praxistag "Sport und Schule" am 20. Juli im SpOrt Stuttgart sportartübergreifende Anregungen und Ideen, die in nahezu jedes Angebot eingebaut werden können. Übungsleiter, Trainer, Lehrkräfte und sonstige Interessierte erhalten beim Praxistag Einblicke und Anregungen für die Übungsstunden im Verein oder die Kooperationsangebote an Schulen für Kinder ab 6 Jahren.

Mehr Informationen und die Anmeldung finden Sie unter https://veranstaltungen.wlsb.de/praxistag.

Antragsstart für Fördermittel – Der WLSB stellt auch im neuen Jahr finanzielle Mittel für integrative als auch inklusive Angebote, Maßnahmen und Projekte bereit.

Sportvereine, Sportkreise und Fachverbände, die zwischen Januar und Dezember 2019 Angebote für Menschen mit Migrations- und Fluchthintergrund machen bzw. die sich mit ihrer Arbeit für inklusive Maßnahmen im organisierten Sport einsetzen, können ab sofort und bis zum 30. Juni 2019 Anträge beim WLSB einreichen.

Mehr Informationen finden Sie hier.

Um das Engagement ihrer ehrenamtlich tätigen Mitglieder zu würdigen, dürfen Vereine ab sofort bis zu 60 Euro pro Mitglied und Jahr ausgeben. Bislang waren es 40 Euro. Die Nichtbeanstandungsgrenze wurde in Baden-Württemberg rückwirkend zum 1. Januar 2019 angehoben, teilte das baden-württembergische Finanzministerium mit. Zuwendungen an Mitglieder bis zur Grenze von 60 Euro pro Mitglied und Jahr haben entsprechend keine Auswirkungen auf den gemeinnützigen Status des Vereins.

Die 60 Euro können beispielsweise für kleine Aufmerksamkeiten an Vereinsmitglieder verwendet werden, etwa wenn diese einen runden Geburtstag oder persönliches Vereinsjubiläum haben. Daneben können zu besonderen Vereinsanlässen wie der Weihnachtsfeier oder dem Vereinsausflug zum Beispiel Fahrtkosten in Höhe von bis zu 60 Euro pro Mitglied und Jahr übernommen werden.

Ab dem 15. März bis einschließlich 1. Mai können Vereine Zuschüsse für das kommende Schuljahr beantragen. Zusätzlich gibt es wieder die Förderlinie „Integration“. Der WLSB unterstützt mit dem Förderprogramm „Kooperation Schule-Verein“ die Zusammenarbeit von Schulen und Sportvereinen, damit Kinder im Schulalter zu lebenslangem Bewegen, Sport und Sporttreiben hingeführt werden.

Ziel ist es, die Kinder und Jugendlichen in ihrer motorischen, kognitiven und sozial-emotionalen Entwicklung und in ihrer Persönlichkeit zu fördern sowie Spaß an der Bewegung zu vermitteln. Sportvereine erreichen dabei potentielle Mitglieder und können sich als Qualitätsanbieter bei Eltern und Schulen präsentieren.

Bezuschusst werden Bewegungsangebote, die im folgenden Schuljahr von Schule und Verein gemeinsam durchgeführt werden. Anträge können bis einschließlich 1. Mai ausschließlich über das Internetportal www.meinwlsb.de gestellt werden.

Mehr Informationen zum Zuschussprogramm „Kooperation Schule-Verein“ finden Sie hier.

Immer stärker wirken sich gesellschaftliche und wirtschaftliche Veränderungen auf Vereine aus. Deshalb setzen sich Vereine oft mit einer Fusion oder Verschmelzung auseinander. Erfahren Sie im WLSB-Erklärvideo, worauf Vereine in diesem Fall achten müssen. Außerdem wird erklärt, welche Vor- und Nachteile eine Fusion nach dem Umwandlungsgesetz oder nach dem Bürgerlichen Gesetzbuch mit sich bringt und das genaue Vorgehen Schritt für Schritt erläutert.

Zum Erklärvideo

Das WLSB-Leitmotto "Einfach machen!" heißt nicht, dass Inklusion einfach ist. Oft hilft es aber, einfach "mal" zu machen und einen Anfang zu wagen.

Getreu dem Motto möchte der WLSB den Besuchern des Fachtags "Einfach machen! – Inklusion im und durch Sport" am 18. Mai im SpOrt Stuttgart auf leicht zugängliche Art aufzeigen, wie vielfältig Inklusion im Sport bereits betrieben wird. Denn oft sind es nur die Barrieren in den Köpfen, die einem Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung im Weg stehen.

Ein abwechslungsreiches Mitmachangebot sowie verschiedene Perspektivwechsel sollen Teilnehmer mit und ohne Behinderung ansprechen, aber auch bestehende Sportstrukturen und Menschen miteinander bekannt machen und vernetzen. Zudem stellen die Kooperationspartner des WLSB im Bereich "Inklusion im und durch Sport" sich und ihre Dienstleistungen auf dem Marktplatz Einfach machen! vor.

Mehr Informationen und die Anmeldung zur Veranstaltungen finden Sie hier.

Wenn Sie Ihren ehrenamtlichen "Schaffern" im Verein schon lange mal Danke sagen wollten, dann hätten wir etwas für Sie: Gratis-Tickets für eine Special Edition der EUROPEAN OUTDOOR FILM TOUR (E.O.F.T.) 18/19 im Rahmen des diesjährigen VORBILD DANKE!-Abends am 10. Mai im SpOrt Stuttgart. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Der VORBILD DANKE!-Abend ist eine Anerkennung für die unzähligen, ehrenamtlich geleisteten Stunden der Trainer, Übungs- und Jugendleiter, Betreuer und Helfer in den baden-württembergischen Sportvereinen. Die Württembergische Sportjugend (WSJ) möchte mit diesem besonderen Abend DANKESCHÖN! sagen und gibt Ihnen die Möglichkeit, selbiges zu tun!

So nehmen Sie an der Verlosung teil

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