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Das Deutsche Sportabzeichen (am Inklusionssporttag 01. Juni 2017 nur für Kinder der Klassenstufen 4, 5 und 6)

Das Deutsche Sportabzeichen ist die renommierteste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit durch den Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) auf der Leistungsstufe Bronze, Silber und Gold verliehen.

Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Koordination - so lauten die Anforderungsprofile für eine erfolgreiche Sportabzeichenprüfung. Aus jeder dieser Gruppen der motorischen Grundfertigkeiten muss eine Übung erfolgreich abgeschlossen werden (Leistungsstufe Bronze). Der Nachweis der Schwimmfertigkeit ist notwendige Voraussetzung für den Erwerb des Deutschen Sportabzeichens: Bei den Erwachsenen alle 5 Jahre, bei Kindern und Jugendlichen ein Mal bis zum 18. Lebensjahr.

Jeder Sportler ab sechs Jahren hat die Möglichkeit das Deutsche Sportabzeichen zu erwerben. Je nach Alter und Geschlecht gibt es spezifische Anforderungsprofile und Leistungserfordernisse. Im Übrigen können Sie das Sportabzeichen auch dann erwerben, wenn Sie nicht Mitglied eines Sportvereins sind.

Das Deutsche Sportabzeichen ist ein Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland mit Ordenscharakter und wird an Männer und Frauen verliehen, die in einem Kalenderjahr (01.01.-31.12.) die Leistungsanforderungen erfüllt haben. Pro Kalenderjahr kann es einmal erworben und beurkundet werden.

Hier geht es zur Leistungstabelle der Kinder und Jugendlichen (ab dem 6. Lebensjahr):

2017 DSA_Leistungstabelle_Kinder_Jugendliche



Die Bedingungen des Deutschen Sportabzeichen für Menschen mit Behinderungen wurden vom Deutschen Behindertensportverband (DBS) im Einvernehmen mit dem DOSB festgelegt und sind im Handbuch „Deutsches Sportabzeichen für Menschen mit Behinderungen“ beschrieben.

(Quelle: DOSB/ DBS) Das Deutsche Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung

Das Deutsche Sportabzeichen (DSA) ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes für gute und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit. Es wird in drei Stufen vergeben: Bronze, Silber, Gold.

Das Sportabzeichen ist ein Ehrenzeichen der Bundesrepublik Deutschland und hat  Ordenscharakter. Menschen mit Behinderung können es seit 1952 erwerben. Für das Deutsche Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung ist der Deutsche Behindertensportverband (DBS) mit seinen 17 Landes- und 2 Fachverbänden zuständig. Die Flyer zum Deutschen Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung finden Sie hier:

DSA_MmB_Informationen in Alltagssprache
oder
DSA_MmB_Informationen in leichter Sprache


Kinder mit 6 Jahren können es erstmals erworben werden. Nach oben gibt es keine Altersgrenze. Es soll Menschen mit Behinderung vielseitige sportliche Leistungen ermöglichen und vor weiteren Erkrankungen oder Verschlechterungen der Behinderung schützen. Es soll Selbstvertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit schaffen und Anreize zu regelmäßigem Sporttreiben bieten. Und es soll zur Inklusion, also zu selbstbestimmter, gleichberechtigter Teilhabe am Alltag beitragen.

Vorbereitung und Training für das Deutsche Sportabzeichen sind ideal dafür geeignet, dass Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam Sport treiben. Seit über 60 Jahren existiert ein Leistungskatalog mit verschiedenen Behinderungsklassen, der vom DBS ständig weiterentwickelt und angepasst wird. So kann jeder Mensch nach seinen individuellen Voraussetzungen gleichberechtigt das Deutsche Sportabzeichen erwerben. Auch der Erfolg wird am Ende gemeinsam gefeiert.

Für Menschen mit Behinderung, die das Deutsche Sportabzeichen machen wollen, gibt es folgende Behinderungsklassen, die teilweise je nach Schwere der Behinderung in Untergruppen eingeteilt sind:

Bedingungen und Voraussetzungen

Anforderungen für das Sportabzeichen sind

Aus jeder dieser vier Kategorien muss eine Disziplin innerhalb eines Kalenderjahres erfüllt werden. Die Schwimmfertigkeit muss vor dem ersten Erwerb nachgewiesen werden.

Zur Teilnahme am Deutsche Sportabzeichen für Menschen mit Behinderung muss der Nachweis über den dauernden Grad der Behinderung von mindestens 20, einer geistigen oder Lernbehinderung oder ein Endo-Prothesenpass vorliegen. Die Teilnahme ist nicht möglich bei koronaren Durchblutungsstörungen, nach Herzinfarkt, Herzoperation und Schrittmacherimplantation und bei allen Erkrankungen, die zu Schüben neigen (wie z. B. Morbus Bechterew, Multiple Sklerose, Netzhautablösung, Lungentuberkulose unter Überwachung) und ähnlichen akuten Leiden – es sei denn, eine

Fachärztliche Bescheinigung und Haftungserklärung


wird vorgelegt. Für den Erwerb des Sportabzeichens empfiehlt sich eine gezielte ganzheitliche Vorbereitung mit qualifiziertem Training, wie es von Sportvereinen und Sportabzeichen-Treffs angeboten wird. Die Mitgliedschaft in einem Verein ist keine zwingende Voraussetzung. Allerdings finden viele den Weg in einen der mehr als 6.000 Vereine unter dem Dach des DBS über das Sportabzeichen.

Der Weg zum Sportabzeichen

Meine Leistungsanforderungen?

Die splink-App Deutsches Sportabzeichen bietet die Möglichkeit, die individuellen Leistungsanforderungen bequem online einzusehen. Geburtsjahr, Geschlecht und die Behinderungsklasse eingeben. Auf einen Blick sind alle Anforderungen übersichtlich dargestellt: https://sportabzeichen.splink.de

Wenn Sie sich kostenlos registrieren, können Sie bei splink alle Informationen zu Anforderungen, Sportabzeichen-Treffs sowie Trainings- und Prüfungsleistungen speichern oder per E-Mail versenden sowie weitere Funktionen nutzen. Und wer möchte, teilt seine Trainings- und Prüfungserfolge über soziale Netzwerke.

(Quelle: DBS)

 

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