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20171014 ehrenamtseminar inzellAn dem „Seminar des ehrenamtlichen Engagements“ im Oktober 2017 beteiligten sich Ehrenamtliche aus den Sportkreisen Biberach, Hohenlohe, Mergentheim, Ravensburg, Rems-Murr und Schwäbisch Hall. Vom Sportabzeichenprüfer bis zum Vorsitzenden /stv. Vizepräsidenten waren fast alle Funktionen, die im Verein bzw. Sportkreis vorhanden sind besetzt.

Zusammengerechnet brachten 13 Funktionsträger 464 Jahre ehrenamtliches Engagement auf die Waage. Dieses breite Wirken, Wissen und der Idealismus für die Vereine waren Gesprächs- und Diskussionsstoff zu Hauf während des Seminars. Überwogen hat die Sorge um das Andauern des ehrenamtlichen Engagements in der Zukunft, mangels fehlender Zeit in der Verkettung zu Beruf und Familie.


Das Seminar fand im „Sport-Camp“ Inzell statt, einer Einrichtung des Bayrischen Landessportbundes für Sport und Natur im Chiemgau. Die großzügige Anlage bietet ein riesiges Sport- und Freizeitangebot. Das Camp wird von bayrischen Sportvereinen und überwiegend von Schulen gebucht; so die Angaben des Sportcamps-Leiters Herrn Wolfgang Schreiner, mit dem wir die Anlage umfassend besichtigen konnten. Nahezu alle Sportarten vom Fußball, Bungie-Trampolin, Street Basketball bis hin zu den Winter-Sportarten wie Biathlon mit Lasergewehren sowie Alpin ski sind dort möglich.

Die Teilnehmer wurden vom Gemeindevertreter der Dorfgemeinde Inzell Herrn Steinbacher begrüßt. Er legte dar, dass Inzell vom Tourismus lebt, es verzeichnet im Jahr 600.000 Übernachtungen mit einem Umsatz von 4,2 Mill. Euro. Auch in der Gemeinde Inzell ist das ehrenamtliche Engagement in den unterschiedlichsten Vereinen sehr ausgeprägt, mit Stolz und Freude werden die Eisschnelllauf-Weltmeisterschaften im Jahre 2019 erwartet.

Die Besichtigung der „Max Aicher-Arena“ war das Highlight des Seminar-Programms. Die Teilnehmer waren von der Führung und den Ausführungen des Sportlichen Leiters der modernsten Eislaufhalle der Welt, Herrn Hubert Kreutz, selbst in früheren Jahren aktiver Spitzenathlet im Eisschnelllaufsport, sehr begeistert. Zum Zeitpunkt der Besichtigung trainierten nahezu alle National-Teams Europas und auch die hoffnungsvollen Talente des Clubs Inzell. Nach den unübertroffenen Erfolgen einer Anni Friesinger, die in früheren Jahren das eine oder Mal unsere Ehrenamtlichen durch die Anlage geführt hat, hoffen die Inzeller zuversichtlich wieder auf große Erfolge des heimischen Nachwuchses im Eisschnelllauf.

Der Besuch im „Holzknecht-Museum“ in Ruhpolding und des Kehlsteinhauses nahe Berchtesgaden, bei sonnigem und herrlichem Herbstwetter mit tollem Alpenpanorama, rundete das Wochenende ab.

Der neue Seminarleiter des Sportkreises Rems-Murr, Erwin Kurz vom Tennisverein Hohenacker, wurde der Aufgabenstellung ausgezeichnet gerecht, er leitete das Seminar hervorragend. Das Lob und der Dank der Teilnehmer und des Sportkreis-Präsidiums gehören ihm; er konnte für die Weiterführung des Ehrenamts-Seminar gewonnen werden.

Vor der Heimfahrt am Montag wurde noch in Ruhpolding die „Arena für Biathlon „ besichtigt, in der jedes Jahr die Welt-Cup Veranstaltungen auch im Langlauf und Ski-Springen stattfinden. Staunend standen wir vor der Schießanlage mit der Frage, wie kann man nach einem schnellen anstrengenden Langlauf, die kleine Scheibe treffen?

Gerne wird der Sportkreis Rems-Murr auch in 2018 das Seminar und seine Organisation übernehmen, der Zeitpunkt wird Ende September 2018 sein – so gut ist das Sport-Camp in Inzell ausgebucht.

Quelle und Bild: Peter Kotacka