Willkommen beim Sportkreis Ravensburg
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Zu Gast bei Freunden - Jugendbegegnung Deutschland Israel

Der Sportkreis und die Sportkreisjugend Ravensburg begrüßten vom 27. Juli bis 05. August 2015 eine israelische Jugendgruppe aus dem  Kibuz Yad-Mordechai, etwa 5 Kilometer von der Stadt Gaza und dem Gazastreifen entfernt. Während dieser Zeit waren 13 Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren und ihre zwei Begleitpersonen bei Gastfamilien untergebracht. Die Jugendbegegnung unter der Leitung von Rainer Lorch, Präsidiumsmitglied des Sportkreises für Internationales und der Sportkreis Geschäftsstellenleiterin Nadine Späth, hatte ein buntes Programm im Petto. Im Vordergrund standen die Begegnung von israelischen und deutschen Jugendlichen und die Verarbeitung der gemeinsamen Geschichte. In kürzester Zeit wurden Freundschaften geschlossen, die die Jugendlichen der beiden Länder tief verbinden. Entsprechend floss am Abschlussabend in Bad Waldsee die ein oder andere Träne.


Möglich gemacht wurde die Begegnung mit Unterstützung der Deutschen Sportjugend, des Koordinierungszentrums Deutsch-Israelischer Jugendaustausch (ConAct) und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ).


Während der neun Tage wurden Kontakte mit Vereinen geknüpft und die Jugendlichen konnten verschiedene Sportarten ausprobieren. Ob Bogenschießen beim Schützenverein Brochenzell, Rudern beim Ruderverein Bad Waldsee, oder Volleyball spielen in der ZF Arena in Friedrichshafen, für jeden Geschmack war etwas dabei. Gemütliche Grillabende, ein Tag am Bodensee, organisiert von der Sportkreisjugend Bodensee und das Dorffest in Meckenbeuren ließen die Teilnehmer zu einer eingeschworenen Gemeinschaft zusammenwachsen.  Die israelischen Gäste lernten die deutsche Kultur kennen und erklärten den Gastgebern  im Gegenzug die Gepflogenheiten in Israel. Nicht nur während des geplanten Programms, sondern auch in den Familien fand ein reger Austausch statt. Wo die Englisch-, Hebräisch- oder Deutschkenntnisse einmal nicht ausreichten, verständigte man sich mit Händen und Füßen, was zur allgemeinen Belustigung beitrug. 


Die Einladung zu Empfängen bei der Deutschen Sportjugend und in den Rathäusern von Ravensburg und Meckenbeuren zeigen den hohen Stellenwert der Deutsch-Israelischen Jugendbegegnung. 


Ein gemeinsamer Besuch der KZ-Gedenkstätte Dachau und des Mahnmals der 1972 bei den Olympischen Spielen in München umgekommenen israelischen Sportler, stimmte die Jugendlichen beider Nationen sehr nachdenklich. 


Auf die Frage hin, was den Israelis am besten in Deutschland gefallen habe, bekam man entweder die Antwort „einfach alles“, oder „die Familien“ zu hören, was Organisatoren und Gastfamilien gleichermaßen freute. „Ihr und eure Familien seit jederzeit herzlich in Israel willkommen.“ sagt Nava Gal, Leiterin der israelischen Delegation. “Unsere Häuser stehen immer für euch offen“. 


Der Sportkreis und die Sportkreisjugend Ravensburg setzen sich für internationale Begegnungen von Jugendlichen ein. Aktuell bestehen Kontakte und Jugendbegegnungen mit Israel und Frankreich.

 










Frauen- Sport und mehr

 

Fortbildung Frauen- Sport und mehr

Frauen- Sport und mehr, so heißt die jährliche Frauensportveranstaltung des Sportkreises Ravensburg. Bereits zum dritten Mal fand die Fortbildung für Übungsleiterinnen am 18. Juli 2015 in der Sirgensteinhalle in Vogt statt. Die 20 Teilnehmerinnen erwarteten drei Praxis-Workshops und ein Theorieteil zum Thema Ernährung.

„Wir haben wieder ein abwechslungsreiches Programm für alle geplant.“ sagt Nadine Späth, Geschäftsstellenleiterin des Sportkreises. Die Vizepräsidentin des Sportkreises und Frauenbeauftragte Uschi Riegger stimmt dem zu und ergänzt: „Der jährliche Frauensporttag ist uns wichtig. Wir möchten dadurch ortsnah ein qualitativ hohes  Bildungsangebot schaffen.“

Renate Wörle-Glomb, unter anderem Übungsleiterin B in der Prävention und B. CO Togu Educator, führte die Übungsleiterinnen zunächst in das sensomotorische Training ein. Als Sensomotorik  bezeichnet man das Zusammenspiel von sensorischen und motorischen Leistungen. Also die Steuerung und Kontrolle der Bewegungen eines Menschen im Zusammenspiel mit Sinnesrückmeldungen. So stellte es sich heraus, dass es manchmal gar nicht so einfach ist, beispielsweise bei geschlossenen Augen das Gleichgewicht während einer Übung zu halten.

In ihrem zweiten Workshop mit dem Titel „Mein kleiner grüner Kaktus…“ lernten die Teilnehmerinnen den Umgang mit den Togu Brasil, kleinen handlichen Tiefenmuskeltrainern. Zum Abschluss bot sie noch einen Einblick in die Vielzahl der Trainingsmöglichkeiten mit dem Redondoball.

Abgerundet wurde die Veranstaltung durch Diplom-Oecotrophologin und Ernährungsberaterin Carolin Riedl. Bei ihrem Vortrag zum Thema „Laktoseintoleranz und Glutenunverträglichkeit“ gab es zahlreiche Fragen der Übungsleiterinnen und es entstand eine rege Diskussion.

Die Sportlerinnen verteilten Bestnoten an die Referentinnen und waren voll des Lobes. 

 







Sportabzeichen-Ehrung

Im Neuen Schloss Kißlegg wurden 17 Mehrfachableger des Sportabzeichens und 22 langjährige Sportabzeichenprüfer vom Sportkreis Ravensburg geehrt. Die jährliche Sportabzeichen-Ehrung honoriert die 25., 30., 35. usw. Teilnahme am Deutschen Sportabzeichen. Die Jubilare erhielten vom Sportabzeichen Referenten des Sportkreises Ravensburg, Josef Müller und der Geschäftsstellenleiterin, Nadine Späth, Urkunden und besondere Ehrennadeln. Diese sind mit der jeweiligen Wiederholungszahl versehen.

Premiere feierte in Kißlegg die Ehrung für langjährige Sportabzeichenprüfer. „Uns war es wichtig, neben den Mehrfachablegern auch den verdienten Prüfern eine Ehrung zukommen zu lassen.“ sagt   Müller. „Die Menschen die wir ehren, haben während ihrer Prüferlaufbahn hunderten und tausenden von Absolventen das Deutsche Sportabzeichen abgenommen.“ Dahinter stecke ein großes Engagement, so Müller, dem Ehre gebühre.

Das Deutsche Sportabzeichen ist eine Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Es ist die höchste Auszeichnung außerhalb des Wettkampfsports und wird als Leistungsabzeichen für überdurchschnittliche und vielseitige körperliche Leistungsfähigkeit verliehen. Die zu erbringenden Leistungen orientieren sich an den motorischen Grundfähigkeiten Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Koordination. Aus jeder dieser Disziplingruppen muss eine Übung erfolgreich abgeschlossen werden. Der Nachweis der Schwimmfertigkeit ist notwendige Voraussetzung für den Erwerb des Deutschen Sportabzeichens.

Wer sich für das Deutsche Sportabzeichen interessiert, kann bei seinem Verein nachfragen, ob dort die Möglichkeit besteht, das Sportabzeichen abzulegen. Das Sportabzeichen kann jeder erwerben, eine Mitgliedschaft im Verein ist dazu nicht notwendig. Sportabzeichen Treffs und Abnahmetermine in der Nähe sind außerdem unter https://splink.de zu finden.

 

Geehrt wurden als Mehrfachableger:

25. Sportabzeichen: Eberhard Christ, Rolf Denzler, Gaby Hüber, Monika Mittag, Christl Müller, Josef Müller, Antonie Söder/30. Sportabzeichen: Helmut Degenkolb, Erika Dengler, Erich Lacher, Peter Mollweide/35. Sportabzeichen: Helmut Reichle, Jürgen Schumacher/40. Sportabzeichen: Irmgard Popp, Gertrud Sigg, Bernhard Widmann/45. Sportabzeichen: Josef Troll

Die geehrten Sportabzeichenprüfer:

Jürgen Nowarra (TV Isny, 25 Jahre Prüfer), Ursula Bauhofer (SV Horgenzell, 27 Jahre Prüfer), Sabine Birk (TSG Bad Wurzach, 28 J.), Inge Heinemann (TSG Bad Wurzach, 28 J.), Lothar Maucher (SG Aulendorf, 31 J.), Egon Madlener (SG Aulendorf, 33 J.), Alfred Sugg (SG Baienfurt, 34 J.), Edeltraud Ehmer (TSB Ravensburg, 34 J.), Hans-Lothar Grobe (TSV Reute, 35 J.), Michael Liepert (TSV Reute, 35 J.), Andrea Reisch (Gymnasium Wilhelmsdorf, 36 J.), Willi Vochezer (TV Eisenharz, 36 J.), Wolfgang Riess (MTG Wangen, 37 J.), Ivo Brändle (SG Aulendorf, 37 J.), Josef Müller (SV Aichstetten, 37 J.), Karl-Heinz Geng (SG Aulendorf, 40 J.), Rudi Martin (SV Haisterkirch, 40 J.), Walter Kaiser (SG Aulendorf, 43 J.), Bruno Schneider (TV Weingarten, 48 J.), Dieter Rotzler (TSB Ravensburg, 48 J.), Jürgen Emrich (SG Baienfurt, 50 J.), Fritz Boneberger (TV Isny, 64 J.)



WLSB ehrte die Gewinner des Sportabzeichen-Wettbewerbs für Schulen

Grundschule Aulendorf belegt in der Kategorie 301 bis 500 Schüler den 2. Platz

Zum 18. Mal hat der WLSB die 24 erfolgreichsten Schulen des Sportabzeichen-Wettbewerbs 2014 im SpOrt Stuttgart für ihren Einsatz ausgezeichnet. In vier Kategorien überreichten Edwin Gahai, Direktor des Landesinstituts für Schulsport, Schulkunst und Schulmusik, und Elvira Menzer-Haasis, WLSB-Vizepräsidentin für Sportentwicklung, am 23. April jeweils den sechs besten Schulen Urkunden und Geldpreise.

Die Rangfolge wird jeweils prozentual errechnet: Abgelegte Sportabzeichen gemessen an der Gesamtschülerzahl. Die Kategorien der Preisträger orientieren sich an der Gesamtgröße der Schulen.

In der Kategorie der Schulen mit 301 bis 500 Schülern belegte die Grundschule Aulendorf den zweiten Platz. Von 365 Schülern legten 261 (72 Prozent) erfolgreich die Sportabzeichenprüfung ab.

Das große Engagement der jungen und quirligen Sportskanonen, den teilnehmenden Schülern am Wettbewerb, freue sie immer sehr, sagte Elvira Menzer-Haasis bei ihrer Begrüßung. „Durch den sportlichen Wettbewerb lernen die Kinder und Jugendliche auf ganz spielerische Art und Weise die Werte des Sports wie Teamgeist, Leistungsbereitschaft und Fairness kennen“, so Elvira Menzer-Haasis weiter. Auch Edwin Gahai zeigte sich begeistert und lobte die gute Zusammenarbeit der Schulen mit dem organisierten Sport.

Insgesamt bestanden im Verbandsgebiet rund 27.000 Schüler im Rahmen des Schulwettbewerbs 2014 an 164 Schulen erfolgreich die Sportabzeichenprüfung. Diese sind Teil der Gesamtstatistik, die jedes Jahr für Württemberg erstellt wird. Den Schulwettbewerb eingerechnet, legten im Jahr 2014 genau 50.610 Personen, davon 32.304 Kinder und Jugendliche und 17.306 Erwachsene, das Sportabzeichen ab. Somit ist nach zwei Jahren mit rückläufigen Zahlen wieder eine leicht positive Entwicklung zu erkennen.

 



Aus- und Weiterbildung für Sportabzeichenprüfer

Bei sonnigem, aber kühlem Wetter fanden am 18. April zwei Lehrgänge für Sportabzeichenprüfer im Sportzentrum in Ravensburg statt.

22 Teilnehmer aus den Sportkreisen Bodensee, Sigmaringen und Ravensburg ließen sich zum Sportabzeichenprüfer ausbilden. Nadine Späth, Geschäftsstellenleiterin des Sportkreises Ravensburg referierte zunächst über Aufbau und Organisation des Deutschen Sportabzeichens. Im Anschluss führten Ulrike Achatz und Michael Reißlandt vom Württembergischen Landessportbund die Teilnehmer in das Thema Leichtathletik ein. In Theorie und Praxis lernten die Sportler wie man einen Sprint und einen Langstreckenlauf startet und die Zeit stoppt. Das Messen und die Technik bei verschiedenen Wurfdisziplinen war ebenso Thema, wie Weitsprung und Hochsprung. Nach einem kleinen Test über das gelernte Leichtathletikwissen, endete die Ausbildung mit einer praktischen Einweisung in das Turnen vom Vertreter des Schwäbischen Turnerbundes, Kurt Knirsch.

Für den Weiterbildungslehrgang zur DSA-Abnahme bei Menschen mit Behinderung fanden sich 13 Personen im Sportzentrum ein. Nach der Begrüßung durch Sportkreis-Vizepräsidentin Uschi Riegger, führte Thomas Nuss vom Württembergischen Behinderten und Rehabilitationssportverband durch den Tag. Die Teilnehmer konnten hier sehr viel neues Wissen mit nach Hause nehmen und freuen sich bereits darauf, dieses in der Praxis umzusetzen.



Multinationale Jugendbegegnung 2015 in der Bretagne

Auch dieses Jahr wird wieder eine Jugendbegegnung stattfinden. Unsere Partner aus Frankreich laden in die Bretagne ein. Neben den Teilnehmern aus Frankreich und Deutschland werden auch Jugendliche aus Dänemark und Bulgarien teilnehmen. Jedes Land schickt 8 Jugendliche und 2 Betreuer. Das Thema bleibt nach wie vor der Sport  und die Bewegung. Für reichlich Action ist also gesorgt. Entlang der Küste der Cote d'Armor werden wir etappenweise 100 Kilometer mit dem Fahrrad zurücklegen.

Nun ein paar Fakten:

Zeitraum 02. - 10. August 2015 (Änderung des Datums um 1 Tag hin oder her vorbehalten!)
Übernachtungen Camping ANAS / Camping pointe de l'Arcouest / Camping Plougrescant / Camping Perros guirec / Hotel Formule 1 porte de St Ouen (Paris)
Sprache  Englisch
Kosten 180€ pro Person
Alter 13-17 Jahre
Geschlecht Mädchen und Jungen
Betreuer Timo Stühm und Meike Müller

Insgesamt gibt es 8 freie Plätze. Die Teilnehmer des letzten Jahres haben bei rechtzeitiger Anmeldung einen sicheren Platz, da es sich in erster Linie um einen Rückaustausch der Teilnehmer aus dem vergangenen Jahr handelt. Alle übrigen Plätze werden unter den weiteren Bewerbern verlost. 

Es wird im Voraus  ein Vorbereitungstreffen mit den Jugendlichen geben. Es soll eine Power-Point erstellt werden, welche an einem der Abende während der Jugendbegegnung gezeigt werden soll. Die Präsentation soll Deutschland beschreiben, unsere Gewohnheiten und Freizeitaktivitäten vorstellen, um den anderen Ländern einen Einblick in unsere Kultur zu geben.  Im Anschluss an dieses Treffen wollen wir einen Informationsabend veranstalten, in dem wir den  Teilnehmern und den Eltern einen Überblick über die Aktivitäten geben, den Papierkram erledigen und Fragen beantworten. Der genaue Termin steht noch nicht fest.

Anmeldefrist für alle Bewerber ist der 15. April 2015. 

Anmelden könnt ihr euch per E-Mail: info@sportkreis-ravensburg.de oder telefonisch unter 0751 / 85-1985 beim Sportkreis Ravensburg. Die neuen Teilnehmer, die noch nicht dabei waren sollten sich bitte kurz in ihrer Bewerbungsmail vorstellen (Alter, Hobbies, Motivation, Sprachkenntnisse, usw.).

In der Gebühr von 180 € sind Transport, Unterkunft und Verpflegung inbegriffen, sodass nur noch ein Taschengeld für Souvenirs oder ähnliches gebraucht wird. Dank den Fördergeldern von „Jugend in Aktion“ ist dies möglich.

Die Teilnehmer stehen bereits fest, weitere Bewerbungen sind nicht möglich.



Sportlerehrung der Stadt Ravensburg

Für ihre hervorragenden sportlichen Leistungen im Jahre 2014 werden am 20. Februar 2015 im Ravensburger Konzerthaus ab 19 Uhr Ravensburger Sportlerinnen und Sportler sowie verdiente Sportfunktionäre von der Stadt geehrt.

Zu dieser Ehrung sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen. Erster Bürgermeister Hans Georg Kraus wird gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Sportverbandes Ravensburg Rolf Engler, die Ehrungen vornehmen. Ein buntes Show-Programm umrahmt dabei den Abend.



Am 05. Dezember ist Tag des Ehrenamts

Am 05. Dezember ist Tag des Ehrenamts

Allein die Zahlen sind beeindruckend. 2 050 318 Bürgerinnen und Bürger in Württemberg treiben in einem der 5720 Vereine im Württembergischen Landessportbund (WLSB) Sport. Diese Zahlen werden jedes Jahr über die Bestandserhebung ermittelt. Worüber es keine exakten Zahlen gibt, sind die unzähligen Stunden, die die geschätzten 100 000 ehrenamtlichen Übungsleiter, Trainer, Helfer, Betreuer, Abteilungsleiter und Vorsitzenden jedes Jahr leisten. Doch sie gehen in die Millionen. Geschätzt.

 „Ohne das Engagement dieser Menschen, ohne das Ehrenamt, wäre unsere Gesellschaft ärmer. Es gäbe es keine Sportvereine und damit keinen Sport. Zumindest nicht in dieser Vielfalt und dem Umfang, wie wir ihn heute kennen“, sagt Klaus Tappeser anlässlich des Tages des Ehrenamts am 5. Dezember. Der Präsident des Württembergischen Landessportbundes (WLSB) verweist mit Stolz darauf, dass der Sport die größte Freiwilligenorganisation ist. Die sich zudem noch auf den verschiedensten Feldern engagiert. „Wir kümmern uns um Kinder und Jugendliche, vermitteln ihnen nicht nur Spaß und Freude an der Bewegung, sondern auch wichtige Werte wie Toleranz, Respekt, Fairplay und das Akzeptieren von Regeln, die für unsere Gesellschaft zentral  sind“, sagt der WLSB-Chef.

Nicht nur der WLSB, sondern auch der Sportkreis Ravensburg unterstützt die Vereine  bei diesen Herausforderungen. „Der Sportkreis Ravensburg sieht sich in erster Linie als Dienstleister“, sagt Karlheinz Beck, Vizepräsident des Sportkreises. „Wir wissen aber, dass unsere Vereine auch finanzielle Unterstützung benötigen. Deshalb schütten wir jährlich Sportfördermittel aus.“ Im Förderzeitraum November 2013 bis Oktober 2014 sind es insgesamt 30.000 € an Fördergeldern, die die Vereine aus der Hand des Sportkreises erhalten. Diese Summe verteilt sich auf knapp 300 Anträge, die beim Sportkreis von seinen Mitgliedsvereinen eingegangen sind. Zum Tag des Ehrenamtes werden die Mittel an die Vereine ausgeschüttet.



Infoveranstaltung zum Thema „Umsetzung des §72a Bundeskinderschutzgesetz“

Am 06. November  veranstalteten die Sportkreisjugenden Bodensee und Ravensburg in Kooperation mit der Württembergischen Sportjugend eine Infoveranstaltung zum Thema „Umsetzung des §72a Bundeskinderschutzgesetz“. Über 40 Vertreter der Sportvereine nahmen mit regem Interesse an der Veranstaltung teil. Eröffnet wurde der Informationsabend von Sportkreisjugendleiter des Sportkreises Ravensburg, Werner Seeger. Dieser gab anschließend das Wort an Frau Kuhnhauser von der WSJ weiter, welche die Veranstaltung durchführte.

Unter anderem wurde geklärt, welches die nächsten Schritte für die Vereine und Verbände vor Ort sind und wie die Umsetzung konkret zu bewerkstelligen ist. Im Laufe des Abends wurden vielerlei Fragen der Vereinsvertreter beantwortet und somit konnte Klarheit in das noch recht frische Thema gebracht werden. Frau Kuhnhäuser betonte vor allem wie wichtig die Sensibilisierung der Übungsleiter, Betreuer, Erzieher etc. in Bezug auf deren Verhalten im Umgang mit Kindern und Jugendlichen ist. Ebenfalls bestärkte die Referentin die Teilnehmer darin, Präventionsprojekte  zum Thema sexualisierte Gewalt im Sport durchzuführen um derartige Vorfälle zu vermeiden.

Am Ende der Veranstaltung sprach Sportkreisjugendleiterin Jasmin Ben Dallal  vom Sportkreis Bodensee Frau Kuhnhäuser ihren Dank aus und appellierte nochmals an die Vereine sich gegen sexualisierte Gewalt im Sport stark zu  machen.

Arbeitshilfe zur Umsetzung des §72a Bundeskinderschutzgesetz



Volleyballer aus Wilhelmsdorf nehmen am europäischen Unified Volleyballturnier in Warschau Teil

Im Vorfeld der Volleyball Weltmeisterschaft der Männer in Polen, fand in Warschau vom 26.-31.08.2014  ein vier Länderturnier im Unified Volleyball statt.  Das Unified Volleyball Team der TSG Wilhelmsdorf startete mit elf Spielern und einer Spielerin als Team Germany. Ein Unified Team besteht aus sechs Spielern mit geistiger Behinderung - genannt Athleten - und ohne Behinderung – genannt Partner. Sie trainieren gemeinsam und bereiten sich auch gemeinsam auf Turniere vor.

Die Turnierteilnehmer kamen aus Serbien, Polen, USA und Deutschland.  Nach dem Besuch der Deutschen Botschaft, kam es am 27. August zur ersten Begegnung des Teams Germany gegen Polen. Trotz starker kämpferischer Leistung wurde das Spiel mit 2:1 verloren. Am zweiten Turniertag setzte sich das deutsche Team mit präzisen Angriffen und einer sauberen Technik gegen die Mannschaften aus den USA und Serbien jeweils mit 2:0 Sätzen durch.

Auf die Stadtführung am Abend folgte am dritten Spieltag eine weitere Begegnung mit Serbien. Dieses Mal waren die Serben stärker und entschieden das Spiel mit 2:1 für sich. Die Wilhelmsdorfer durften sich entsprechend über die Silbermedaille freuen.

Der Samstag hatte es nochmals in sich. Am Nachmittag nahmen alle Mannschaften am Guiness Weltrekordversuch teil: Mehr als 3.000 Menschen sollten für 10 Sekunden jeweils einen Volleyball in der Luft halten. Die Sportler waren sehr stolz darauf, Teil dieses geglückten Weltrekordversuchs zu sein.

Ein weiteres Highlight wartete im Anschluss auf das Unified Team:  Die Eröffnungsfeier und das Eröffnungsspiel der FIVB Volleyball Weltmeisterschaft der Männer in Polen. Vor der Eröffnungsfeier wurden alle Unified Teams auf dem Spielfeld geehrt und erhielten einen Pokal. Vor der Kulisse von über 62.000 Zuschauern sorgte das ein letztes Mal für Gänsehautstimmung.

Nach einer achtstündigen Zugfahrt am Folgetag, konnten das Team und seine Betreuer mit vielen neuen Erfahrungen und tollen Erinnerungen wieder heimatlichen Boden betreten.

Das Team: Dennis Kutzner, Christopher Grüninger, Michael Kachler, Nele Stockmayer, Erik Letzner, Jan-Thomas Wurster, Alexander Winkelmaier, Michel Afflerbach, Maximo Winter, Maximilian Metzger Die Coaches:  Raphael, Tobias, Michael Stäbler

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bild: Team Germany (rot), Team USA (blau)